Ein vernünftiges Gefühl. Erzählung.

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Ein vernünftiges Gefühl

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Ein Versuch über die Möglichkeit der Liebe in den Zeiten der Gentechnik. 208 Seiten, Leineneinband, Prägung auf Vor- und Nachsatz. Signiert und nummeriert. ISBN: 978-3-00-055522-0

Wenn man einen Traum verstehen will, dann muss man ihn ernst nehmen und muss voraussetzen, dass er meint, was er offensichtlich sagt, denn es gibt keinen triftigen Grund für die Annahme, dass er etwas anderes sei, als er ist.

Carl Gustav Jung

Ein junger Wissenschaftler, Pflanzengenetiker, reist nach Frankreich zu einem Kongress. Gerade ist seine Beziehung in die Brüche gegangen und Umweltschützer haben sein Versuchsfeld zerstört. In Frankreich begegnet er der amerikanischen Forscherin Hanna, die seiner festgefügten Rationalität nach und nach Risse verleiht:

„Die Leere ist auf keinen Fall das Nichts. Sie ist die umrisshafte Sichtbarkeit der Abwesenheit. Der Mensch wird durch die Zeit immer wissender und bedarf immer weniger des Mythos für sein Tun. Der individuelle Wille ersetzt das kollektive Bewusstsein. In den Tagen mit Hanna hatten sich die alten Mythen noch einmal gezeigt, waren sichtbar geworden in den Lücken, die sie hinterlassen hatten, ohne jedoch je wirklich zu sein.“

Eine faszinierende Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen – zwischen schwebender Leichtigkeit und archaisch-poetischer Prosa.
(Die Autorin Ursula Jetter über das Buch)

Einband aus grobem Leinen

Aufwendige Prägung auf dem Vorsatz

Signiert und nummeriert

Eine längere Leseprobe hibt es hier.